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haarentfernungsmittel.de - EpilationMethoden der Haarentfernung:

Epilation und Depilation

Epiliergeräte funktionieren mechanisch oder elektrisch und entfernen Haare, meist mitsamt Wurzel. Elektrische Haarepilierer klemmen das Haar ein und reißen es heraus. Oftmals müssen die Haare eine gewisse Länge haben (ab etwa 0,4 Zentimeter), damit Sie mit den Geräten sauber arbeiten können. Die Geschwindigkeit, mit der die elektrischen Epiliergeräte funktionieren, ist häufig variabel. Eine schnellere Geschwindigkeit verringert den Schmerzmoment. Nach der Behandlung sollten Sie nicht auf eine Pflegecreme verzichten; nicht geeignet für die Nachbehandlung sind meist Seifen und Parfüms.

Damit Epilieren nicht zu sehr schmerzt:

  • Zunächst ein tröstendes Wort — ein häufigeres Epilieren an derselben Stelle führt dazu, dass weichere Haare nachwachsen. Die Behandlung wird dadurch schmerzfreier.

  • Schmerzempfinden ist sehr individuell. Auch ein- und derselbe Mensch kann morgens ein anderes Schmerzempfinden haben als am Abend. Finden Sie heraus, welche Tageszeit für Sie am besten geeignet für eine Epilation ist.

Ohne Strom und Chemie kommen Handschuhe aus, auf die Pads befestigt werden. Auf den Pads sitzen mikrofeine Kristalle, die Haare entfernen, während man die zu enthaarenden Stellen des Körpers gut mit dem Handschuh massiert. Der Hersteller beschreibt seine Methode als völlig schmerzfrei.

haarentfernungsmittel.de - Rasieren Rasieren, Zupfen, Schneiden

Wer nicht unbedingt nach dauerhaften Lösungen sucht, kann sich die Haare natürlich abrasieren. Männer tun das öfters mit ihrem Barthaar, Frauen rasieren sich bisweilen die Beine, um sie weiblicher wirken zu lassen. „Trocken oder nass?“ ist dabei die Standardfrage, die kaum allgemeingültig zu beantworten ist. Die Geister scheiden sich. Ein bekannter Hersteller von Nassrasierern startete einmal eine Umfrage: 40% der 200 Befragten outeten sich dabei als Nassrasierer; 49% gehörten zur Gruppe der Trockenrasierer und nur 5% gaben an, zwischen beiden Methoden zu wechseln. Nass oder trocken? Das scheint eine Grundsatzentscheidung zu sein.

Für beide Arten der Rasur sollte man einige Grundregeln beachten:

  • Barthaare dürfen für Trockenrasuren nicht zu weich sein. Baden oder duschen sollten Sie deshalb erst nach erfolgter Rasur.
  • Genau umgekehrt verhält es sich bei der Nassrasur. Hier kann ein Bad die Haut entspannen. Alternativ oder zusätzlich können Sie Reinigungsgels verwenden.
  • Besonders gründliche Rasuren sind mit Mehrklingen-Rasierern möglich.
  • Menschen, deren Gesichtshaut sehr empfindlich ist, können nach der Rasur auf alkoholfreie After-Shaves zurückgreifen.

Ein Irrtum: Rasieren fördert nicht den Haarwuchs, die Stoppeln fühlen sich allerdings rauer an.

Neben der Rasur kann man lästige Haare natürlich auch einfach ganz kurz abschneiden oder mit einer Pinzette auszupfen. Das Auszupfen wird beispielsweise häufiger von Menschen bei Augenbrauen angewandt, wenn sie ihnen als zu buschig erscheinen.

haarentfernungsmittel.de - Wachs Wachs — nicht nur für Kerzen gut

Spötter meinen, Haarentfernung mit Wachs sei etwas für Masochisten. Das ist sicherlich übertrieben; ganz ohne einen zumindest kurzen Schmerz funktioniert diese Methode jedoch nicht; allerdings ist sie effektiver als etwa die Rasur. Nach einer Haarentfernung mit Wachs dauert es zumeist vier bis sechs Wochen, ehe Haare nachwachsen, da sie mitsamt ihrer Wurzel ausgerissen werden. Man unterscheidet die Kaltwachs- von der Warmwachsmethode. Kaltwachsstreifen können mit den Händen erwärmt werden. Dann werden sie auf die zu enthaarende Körperstelle gedrückt (fest andrücken) und mitsamt der Wurzeln ausgerissen. Wählt man die Warmwachsmethode, so muss das Wachs erst richtig erhitzt werden, etwa in der Mikrowelle, bevor es auf die Haare aufgetragen wird. Meist umschließt es die auszureißenden Haare dann besser als Kaltwachs. Zum Abziehen des Wachses und der Haare nutzt man Soft-Vlies-Streifen. Die Behandlung mit Warmwachs ist oftmals weniger schmerzhaft als die mit Kaltwachs.

haarentfernungsmittel.de - Cremes Enthaarungscremes

Diese Cremes lösen die Eiweißbindungen des Haares auf, das so genannte Keratin. Keratin zählt zu den Strukturproteinen, den Form und Struktur gebenden Eiweißen. Die Haare können nach Behandlung mit Enthaarungscremes abgeschabt oder einfach abgeduscht werden. Viele Enthaarungscremes enthalten zusätzlich Stoffe, die die Haut schonen. Sie werden eventuell ein bisschen testen müssen, bis Sie die richtige Creme für sich gefunden haben: eine, die keine allergische Reaktionen auslöst und bei der sich auch einfache Hautreizungen in Grenzen halten. Die Haut sollte weder kribbeln noch brennen während der Behandlung und vor der Behandlung möglichst trocken und fettfrei sein.

Lassen Sie sich helfen!

Wer beispielsweise Haare am Rücken entfernen möchte, kommt nicht ohne fremde Hilfe aus. Vielleicht hilft die Partnerin oder der Partner? Natürlich kann man auch professionelle Hilfe beanspruchen: Viele Kosmetikstudios und Beautyfarmen haben Haarentfernung in ihrem Programm und garantieren meist eine sehr gründliche Arbeit.

haarentfernungsmittel.de - Laser und Licht Laser- und andere Lichtmethoden

Konnte man die bisherigen Methoden der Haarentfernung oftmals noch selbst anwenden, so kommen wir jetzt in den HighTech-Bereich. Mit Hilfe von Lasern können die Haarwurzeln erhitzt und dauerhaft verödet werden. Für eine effektive Haarentfernung sind mehrere Behandlungen nötig, um alle Haare zu beseitigen. Entfernt werden können mit Laserlicht nur die Haare in der Wachstumsphase, der Anagenphase. Bei Haaren in der Übergangs- und der Endphase, der so genannten Telogenphase, muss man warten, bis sich neue gebildet haben.

Das Grundprinzip:

Die Lichtenergie wird durch den Farbstoff Melanin im Haar in den Wurzelbereich geleitet und zerstört dort die Haarwurzel. Wichtig ist es, dass die Lichtenergie tief genug eindringen kann. Haare, die kaum oder kein Melanin enthalten, also beispielsweise weiße Haare oder Flaumhaare, können auf diese Weise nicht entfernt werden.

Es gibt verschiedene Varianten und Erweiterungen der Lasermethode:

  • Während bei der Laserepilation immer Licht gleicher Frequenz genutzt wird, bewegt sich die Frequenz des Lichts bei der so genannten IPL-Technik (Intense Pulsed Light) innerhalb eines bestimmten Bereichs. Sie gilt im Vergleich zur Laserepilation als die sanftere Methode der Haarentfernung. Genutzt wird das Licht einer Xenon-Lichtquelle. Das Element Xenon gehört zu den Edelgasen und wird beispielsweise auch bei Autoscheinwerfern verwendet.
  • Eine zusätzliche Erweiterung ist die so genannte LEO - Technologie (Light Energy Optimiziation). Hierbei wird auch Licht umgewandelt und genutzt, dass bei der IPL-Technik ausgefiltert wird. Die Haarentfernung wird effektiver.

Strom

Mit Strom lassen sich Haare ebenfalls dauerhaft entfernen. Eine Methode, bei der Strom genutzt wird, ist die so genannte Nadelepilation. Die Nadel bekommt Kontakt mit der Haarwurzel, man setzt sie unter Strom, sodass das Haar danach problemlos, etwa mit einer Pinzette, entfernt werden kann. Die Nadelepilation gilt als erfolgreich, kostet aber Zeit und gehört meist nicht zu den preiswertesten Methoden. Es gibt verschiedene Varianten:

  • Bei der Thermolyse oder Hochfrequenzelektrokoagulation wird Wechselstrom verwendet. Dadurch entsteht Wärme. Die Follikelzellen werden zusammengeballt (Koagulation) und verlieren ihre Funktionalität.
  • Die Elektrolyse verwendet Gleichstrom. Dadurch entsteht im Haarfollikel eine Natronlauge, die eine chemische Zerstörung des Haarfollikels nach sich zieht. Als Haarfollikel wird die Einstülpung der Kopfhaut bezeichnet, in der das Haar wurzelt.
  • Die so genannte Blendmethode kombiniert den Einsatz von Gleich- und Wechselstrom. Die Wirkung der Natronlauge wird damit beschleunigt.

 

Und für welche Methode soll ich mich nun entscheiden?

Das ist eine Frage, die nicht einfach zu beantworten ist. Meist problemlos und relativ preisgünstig sind natürlich die Rasur und das Auszupfen der Haare mit einer Pinzette. Alle Methoden, die Sie bei sich Zuhause anwenden können, kosten nicht allzu viel. Besonders schmerzfrei wirken Enthaarungscremes. Allerdings bleiben Körperstellen bei der Behandlung mit Wachs oder Epiliergeräten oftmals länger haarfrei. Wer Haare auf Dauer loswerden möchte, kommt wohl nicht um eine Laser- oder Strombehandlung herum und muss auch mit höheren Preisen rechnen. Besonders schmerzhaft sind beispielsweise Laserbehandlungen nicht, während die Nadelepilation mitunter Schmerz verursacht. Sehr effektiv ist die Kombination aus Laser- und Strom-Epilation.

Ein Tipp:

Nicht immer bedeutet es, dass Haare für immer und ewig verschwunden sind, wenn Hersteller von dauerhafter Haarentfernung sprechen. Haken Sie nach, wenn Sie Haar endgültig loswerden möchten.